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Wahrheit – Ehrlichkeit – Friede

Was ist Wahrheit?

Gibt es nur eine Wahrheit? Oder könnte es sein, dass all das eine Wahrheit ist, was ich selbst als wahr anerkenne? Diese Anerkennung als Wahrheit könnte zum Beispiel durch Akzeptanz und Anerkennung allgemeiner Wahrheiten entstehen. Weiterhin könnte es Wahrheiten geben, welche einfach tief in mir selbst vergraben liegen…. Wenn ich wissen möchte, wie sie dort hingekommen sind, dann könnte ich mir vielleicht erlauben dies zu entdecken….

Für mich ist es schön, mir meiner eigenen Wahrheiten bewusst zu sein. Ich liebe es ehrlich mir selbst gegenüber zu sein. Ehrlich sein ist für mich auch eine Art von Wahrheit. In dem Sinne, ja, das ist es wie die Dinge und meine Betrachtungen in mir sind.

Unehrlichkeit

So habe ich auch eine Liebe dafür entwickelt, meine Wahrheiten in mir selbst intuitiv zu erfassen. Denn anfangs musste ich leider feststellen, dass ich oft gar nicht ehrlich zu mir selbst war. Nein, ganz im Gegenteil. Wie oft ertappte ich mich selbst dabei, dass ich Gefühle oder Gegebenheiten in mir oder um mich herum versuchte zu verdrehen. Dies tat ich, um eine andere Art von Wahrheit in mir zu bedienen. Unter anderem der Glaube, dass ich mich auf eine bestimmte Art und Weise zu benehmen hätte. Oder dass ich freundlich sein müsste, obwohl ich doch innerlich etwa ganz anderes fühlte. Und so weiter….

Ja, so habe ich mich im Laufe der Jahre darauf trainiert, und vor allem erlaubt, verdrehte Wahrheiten in mir aufzudecken. Sie ganz liebevoll Stück für Stück zu erkennen und anzuerkennen. Dabei entdeckte ich auch vereinzelt, dass da Scham mit im Spiel war, wenn ich eine Wahrheit nicht anerkennen wollte….

Akzeptanz

Nun, egal was es war, was ich da so in mir vorfand. Wichtig war es für mich immer, dass ich letztendlich an dem Punkt der inneren Akzeptanz dessen ankam, was ich da so entdeckte. Innerhalb meiner Akzeptanz konnte ich dann die Dinge liebevoll so betrachten, wie sie tatsächlich waren. Stück für Stück, natürlich….

Neue Wahrheiten

Und dann geschah es oft von ganz allein, dass ich zu neuen Betrachtungsweisen und damit zu neuen Wahrheiten in mir kam. Dies genoß ich sehr. Und in diesem Genuss erweiterte sich dann natürlich meine Freude an meiner Wahrheit in mir und mit mir. So wurde ich immer ehrlicher zu mir selbst.

Veränderung erlauben

Jetzt kann ich immer mehr feinere Wahrheiten auf sehr tiefen inneren, sehr feinstofflichen Ebenen in mir selbst spüren. Dies ist mir sehr dienlich, um klar zu sehen, was da in meinem Leben alles so anwesend ist. Denn nur was ich auch klar sehe und anerkenne kann ich auch verändern. Zumindest glaubte ich, dass dies so ist. Und mit diesem Glauben hatte ich es zu meiner Wahrheit gemacht….

In diesem Erkennen ist es klar, dass es nicht notwendig ist alles zu sehen. Es ist nicht notwendig, mir jeder kleinsten Kleinigkeit bewusst zu sein, um Veränderung zu erlauben.

Veränderung kann ich jederzeit an jeglichem Punkt meines Erlebens wählen und erlauben. Dieses Erlauben führt dann auch zu einer Veränderung, wenn diesem innerlich nichts entgegensteht.

Klares Sehen

Und trotzdem kann ich mir klares Sehen von Wahrheiten und Gegebenheiten erlauben. Dies ist auch eine Art von Bewusstheit, Gewahrsein. Bewusst und klar alles so anzuerkennen, wie es eben gerade ist….

In meiner Wahrheit und Ehrlichkeit mir selbst gegenüber spüre ich dann natürlich auch die Ehrlichkeit meiner Mitmenschen. Auch dies dient mir in meiner eigenen Klarheit dessen, was anwesend ist. Mehr ist nicht notwendig.

Jedem ist seine Wahrheit so erlaubt, wie er sie für sich selbst wählt!

Frieden

Wenn ich an diesem Punkt in mir angekommen bin, wenn ich jedem seine Wahrheit so erlauben kann, wie er sie für sich wählt, dann herrscht Friede in mir. Friede in mir selbst führt zum Ausdruck von Frieden um mich herum. So herrscht Friede in meiner Welt! ….

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de_DEDeutsch