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Resistenz

Meine Erlebnisse mit Resistenz

Ich dachte immer, ich mache hier etwas falsch, aber das ist es nicht. Natürlich gibt es nichts falsch zu machen… Ich habe lediglich meine Kreationen von Resistenz erlebt, habe sie mir einfach voll aufgezeigt. Was für eine wunderschöne Schöpfung!

Nichts schien zu funktionieren

Nichts schien zu funktionieren, alles wurde von innen her blockiert und zunichte gemacht. KleinKlein wurde groß gehalten nur um das scheinbar Große und Wunderschöne, das ich Bin, nicht zuzulassen. Ressourcen, die ständig anwesend waren, wurden ebenso ständig automatisch abgelehnt. Damit standen sie mir auch nicht zur Verfügung. Und wer hat all das so erschaffen? Natürlich ich selbst, sonst gibt es ja niemanden, der etwas für mich erschaffen kann.

Anerkennung in Liebe

Jetzt, wo ich das gesamte Bild meiner Kreationen sehen und anerkennen kann, jetzt fließt meine Liebe durch all das Erlebte. Zuvor war es immer nur stückweise, halt ein Erleben auf der Zeitschiene. Jetzt im Ganzen, ein Sehen und Erleben im Ganz sein, frei von jeglicher Zeit und frei von Dualität. Und in diesem frei sein, steht es jetzt überall in meiner gesamten Schöpfung als Weisheit zur Verfügung. Was eine Kreation!

Resistenz war nützlich

Nun noch einmal zurück zur Resistenz. Eine sehr nützliche Kreation hier in unserem dualen Erleben, erschaffen, damit wir uns hier in der physischen Materie erleben können. Auf der materiellen Ebene nützt Resistenz zum Beispiel in Form von Reibung. Oder wenn der Boden hart ist, dann kann ich besser darauf laufen als auf weichem sehr nachgiebigem Sand. Auch der feste Boden ist eine Art von Resistenz.

Auf inneren Ebenen drückt Resistenz sich vielleicht eher als Unwille oder Verweigerung aus. Im dualen erleben durchaus nützlich, zum Beispiel um zu einem Thema Ja zu sagen und zu einem anderen Nein.

Im alten Bewusstsein war es für mich wichtig Stellung zu nehmen, mich für die eine oder andere Sache zu entscheiden. Ablehnung war normal. Das eine lehnte ich ab, das andere wollte ich haben….

Unwille, Verweigerung, Resistenz und so weiter waren wichtige Bestandteile in unserem Leben, auch wenn es nicht immer so aussah. Wenn ich mich unter anderem der Liebe verweigerte, dann konnte ich eventuell Hass erleben. Dies traf sowohl auf die äußeren als auch auf die inneren Ebenen zu.

Liebe und Akzeptanz stehen sich sehr nahe. Doch muss das, was Mensch als Liebe versteht nicht unbedingt reine Akzeptanz sein….

Es ist nichts Falsches

Egal, ob es nun Resistenz, Ablehnung, Verweigerung oder nur simples Missfallen ist. Viele dieser Grade sind in so vielen Bereichen unseres menschlichen Erlebens drin enthalten. Zumindest war es bei mir so. Daran ist nichts Falsches. Es diente uns außerordentlich, auch wenn der Verstand es vielleicht nicht immer versteht. Es ist einfach nur ein Teil vom Ganzen innerhalb unserer dualen Erfahrung.

Wenn ich mich dann in meinem Erleben aber an einem Punkt wiederfinde, welchen ich gerne verändern möchte, dann dient Resistenz vielleicht nicht so sehr.

Aber was tun, wenn sie da ist, diese Resistenz?

Hmm, soll ich dem Unwillen mit Unwille begegnen?
Soll ich dem Widerstand widerstehen, ihn ablehnen?
Sollte ich mich vielleicht resistent, also ablehnend gegenüber der Resistenz stellen?

Ja, all dies ist Ausdruck von Dualität. Dualität ist Opposition.

Was ich ablehne, ziehe ich an

Nun, was ich ablehne, das ziehe ich an. Ich ziehe es an, da ich durch Ablehnung eine Gegenkraft innerhalb der Dualität erschaffe.

Drücke mit einer Hand gegen eine andere. Was geschieht gewöhnlich? Gegendruck….

Oder, lehne es ab an einen weißen Elefanten zu denken. Woran denkst du?

Worauf ich mich fokussiere, das erlebe ich…. Was ich ablehne, ziehe ich an!

So funktioniert Dualität.

Annahme

In so vielen Bereichen hatte ich mich bisher schon in die Akzeptanz und die Annahme meiner anderen Seite, meiner Schattenseite, dem, was ich nicht an mir mochte, geführt.

Aber hierauf wäre ich nicht gekommen, dass die Resistenz in sich selbst selbstverständlich auch anerkannt werden wollte.

Bewusstwerdung und Integration

Für mich war die Integration der Resistenz nur in der vollen Aufnahme meiner inneren Liebe möglich. Dafür hatte ich mir unendliche Situationen in meinem Erleben erschaffen. Dies diente mir, um mir der Anwesenheit der inneren Resistenz überhaupt erst einmal bewusst zu werden. Und wie sollte es anders sein, meine automatischen Reaktionen waren immer wieder gleich. Alle Kreationen, welche ich nicht mochte, lehnte ich automatisch ab.

Das erschafft natürlich Herausforderungen…. Denn nach wie vor, was ich ablehne, ziehe ich an…. Es wird immer mehr, die Daumenzange dreht sich immer weiter zu…. Das Erleben der Resistenz und der damit verbundenen Lebenssituationen spitzte sich immer mehr zu.

Aber das war ich ja langsam gewohnt…. Wenn es an seinem Höhepunkt ankommt, dann integriert es sich meistens von selbst.

Anerkennung

So meisterte ich selbstverständlich meine erlebten Herausforderungen auf meine ganz eigene Art und Weise. In meiner Grundhaltung bin und war ich immer sehr ehrlich zu mir selbst. Dies behielt ich bei, auch wenn es in sich oft eine eigene Herausforderung war. So konnte ich meine Lebenssituationen Stück für Stück, vollends als meine eigenen Kreationen anerkennen. Dies geht natürlich nicht aus dem Opferbewusstsein heraus… Aber das ist ein ganz anderes Thema.

Die Resistenz zeigte sich in mir so lange, bis ich mir plötzlich selbst mitteilte, dass ich sie jetzt in meiner Liebe aufnehme. Damit konnte ich dann in die volle Anerkenntnis dessen gehen, was sie überhaupt ist. Sie ist einfach nur eine Kreation aus mir selbst heraus, ein energetisches Gebilde, erschaffen um mir zu dienen, nichts weiter.

In meiner Liebe, die ich Bin, ist Resistenz einfach nur das, eine Schöpfung.

Jede Schöpfung ist erschaffen, um sie erleben zu können….

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de_DEDeutsch